Pflichten eines Verfahrensbeistands

  • Erklärung über die Annahme der Verfahrensbeistandschaft oder deren Nichtdurchführbarkeit (z.B. aufgrund von Urlaub, Krankheit oder Überlastung; also in allen Fällen bei denen die Interessen des betroffenen Kindes nicht gewahrt werden könnten)
  • Aufnahme von persönlichen Kontakt zum betroffenen Kind, den das Kind versorgenden Erwachsenen bzw. zu den Personen die ihrerseits Umgang mit dem Kind oder andere gerichtliche Maßnahmen beantragen
  • Mitteilung an das Familiengericht, wenn der persönliche Kontakt zum Kind nicht zugelassen wird oder das Verhältnis zum Kind erheblich gestört ist, so dass es aus diesem Grund nicht weiter vertreten werden kann
  • Aufkklärung des Minderjährigen über die Bedeutung des Verfahrensgegenstandes
  • Information des Minderjährigen über den jeweiligen Verfahrensstand, Ablauf des Verfahrens und mögliche Konsequenzen
  • gemäß § 158 Absatz 1 FamFG die subjektiven und objektiven Interessen des Kindes in das Verfahren einbringen,
  • Wahrnehmung, Darstellung und Bewertung der erkennbaren Anliegen des Minderjährigen im gerichtlichen Verfahren, soweit dies aus Sicht des Minderjährigen erforderlich erscheint
  • Teilnahme an Gerichts- und/oder Gesprächsterminen mit Jugendamt, Sachverständigen oder anderen involvierten Personen/Einrichtungen, soweit dies zur sachgerechten Wahrnehmung der Interessen des Kindes notwendig ist
  • Begleitung des Minderjährigen zu Terminen falls gewünscht